Über mich

Tali von Human Design mit Herzrichtung
Finde deine Herzrichtung mit Human Design

Hey du, 

ich bin Tali, Jahrgang 1973. Mama von drei Jungs.

Ideenproduzentin. Mutmacherin. Und jemand, der ziemlich lange gebraucht hat, um zu verstehen, dass mit ihr nie etwas falsch war.

Wenn du mich vor 20 Jahren gefragt hättest, was ich beruflich mache, hätte die Antwort vermutlich länger gedauert als die Mittagspause.

Kauffrau, Kosmetikerin, Heilpraktikerin, Coach für Sachbearbeiter, Möbelmalerin, virtuelle Assistentin… Mein Lebenslauf liest sich ein bisschen wie eine Wundertüte. Man weiß nie so genau, was als Nächstes herausfällt.

Früher fand ich das manchmal anstrengend. Andere offenbar auch.
„Du musst dich endlich mal entscheiden.“
„Schuster, bleib bei deinen Leisten.“
„Sei nicht so sprunghaft.“
Kommt dir bekannt vor?
Mir wurde oft vermittelt, dass man eine Sache finden und dann bitte bis zur Rente daran festhalten soll. So wie eine schlechte Dauerwelle in den Achtzigern. Nur leider war ich nie dieser Typ Mensch.

Dann kamen erst einmal meine drei Jungs. Relativ spät, dafür mit voller Wucht. Es folgten viele Jahre Familienzeit, Brotdosen, Wäscheberge und die Erkenntnis, dass Schlaf eigentlich völlig überbewertet wird. Zumindest laut Kindern.

Als die Zeit kam, beruflich wieder durchzustarten, stand ich plötzlich vor einer Frage, die mich mehr aus der Bahn geworfen hat als jede Trotzphase:
Wer bin ich eigentlich noch?
Und vor allem: Was kann ich eigentlich?
Irgendwo zwischen Familienalltag, Verantwortung und dem Versuch, alles richtig zu machen, hatte ich vergessen, was ich selbst wollte. Ich hatte mich so lange angepasst, gebremst und gedeckelt, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, wie sich echtes Ich-Sein anfühlt.

Der Gedanke an etwas Neues machte mir Angst. Lieber das Bekannte wählen als das Ungewisse. Auch wenn das Bekannte nicht mehr wirklich passte.

Dann kam Human Design in mein Leben. Erst googelte ich,  las Bücher, schaute Kurse an… und dann buchte ich ein Reading
Und plötzlich ergab vieles Sinn.

Zum ersten Mal hatte ich nicht das Gefühl, repariert werden zu müssen. Stattdessen bekam ich die Bestätigung, dass ich genau richtig bin, wie ich bin. Mit meinen vielen Interessen. Mit meinen spontanen Ideen. Mit meiner Begeisterung für Neues. Mit meinem Drang, Dinge auszuprobieren, denn als Manifestierender Generator liegt das einfach in meiner Natur.

Heute weiß ich: Das, was ich jahrelang für meine Schwäche gehalten habe, ist in Wahrheit eine meiner größten Stärken.
Ich muss mich nicht verbiegen.
Ich muss mich nicht kleiner machen.
Und ich muss mich auch nicht mehr dafür entschuldigen, dass mein Kopf manchmal schneller unterwegs ist als der meines Gegenüber.

Diese Erkenntnis hat mir den Mut gegeben, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Heute begleite ich Frauen dabei, ihre eigenen Stärken, Potenziale und Talente wiederzuentdecken. Nicht die Version von sich selbst, die andere gerne hätten. Sondern die echte.
Die Frau, die vielleicht längst spürt, dass da noch mehr möglich ist.
Die Frau, die sich endlich wieder selbst vertrauen möchte.
Die Frau, die aufhören will, sich ständig anzupassen.

Denn ganz ehrlich?
Die Welt braucht nicht noch mehr Frauen, die sich klein halten.
Sie braucht Frauen, die sich zeigen.
Die losgehen.
Die ihren Platz einnehmen.

Also, Mädels: Raus aus dem Schneckenhaus. Rein ins Leben. Traut euch. Das Schlimmste, was passieren kann, ist meistens deutlich harmloser als die Horrorszenarien, die unser Kopf produziert.

Und falls doch mal etwas schiefgeht: Dann habt ihr es wenigstens versucht und auf jeden Fall eine gute Geschichte zu erzählen.Zwinkern - Kostenlose smileys-Icons